Das Chalet de Winkls
Unser Anker in der Stille der Rhön.
Warum genau hier? Warum Kissenthal, tief verborgen in der Rhön? Die Antwort ist so simpel wie der Kontrast, den wir suchen: Draußen die absolute, unberührte Stille der Natur. Drinnen der Raum, um die Bewegung der Welt zu verarbeiten.
Das Chalet de Winkls ist weit mehr als nur ein Haus. Es ist der feste Hafen unserer Schienensaga. Es ist der Ort, an dem die Koffer nach einer langen Reise durch Europa ausgepackt werden, und an dem die großen Landkarten wieder auf den Tisch kommen.
Der Kontrast als Prinzip
Wir lieben die Bewegung. Den Rhythmus der Räder, das Vorbeiziehen neuer Landschaften, das Ankommen in fremden Bahnhöfen. Aber diese Bewegung braucht einen Gegenpol. Die Rhön gibt uns diese Erdung. Hier gibt es keinen Lärm, keine Hektik. Nur den Wind in den Bäumen und den Blick auf die sanften Hügel von Winkels.
Das Herzstück: Das Eisenbahnzimmer & die Gin-Sammlung
Wenn Gäste das Chalet betreten, führt unser Weg fast immer in einen ganz bestimmten Raum: das Eisenbahnzimmer. Es ist der Ort, an dem unsere zwei Welten perfekt verschmelzen.
Auf dem massiven Holztisch in der Mitte des Raumes steht, liebevoll beleuchtet wie ein Kunstwerk, die kleine, originale Lok von Weihnachten 2014. Sie ist der stille Zeuge unseres Weges von der kleinen ovalen Strecke zur großen Schienensaga.
Doch der wahre Hingucker ist das große Regal im Hintergrund. Es beherbergt nicht etwa trockene Fachliteratur, sondern das flüssige Gold unserer Reisen: die gemeinsame Gin-Sammlung von Tippi und Tony. Flasche an Flasche, kuratiert auf unseren Reisen, präsentiert wie edle Tropfen in einer Privatbibliothek. Hier wird geplant, hier wird probiert, und hier wird gefeiert.
Tippis Bratwurst-Manufaktur: Das kulinarische Herz
Neben dem Eisenbahnzimmer gibt es im Chalet noch einen zweiten Ort der absoluten Hingabe: Tippi's Bratwurst-Manufaktur. Wo Tony die Fahrpläne studiert, kuratiert Tippi den Geschmack.
Im Zentrum des Raumes steht das Herzstück: eine wunderschöne, polierte Wurstfüllmaschine aus Kupfer und Edelstahl. Hier entstehen die legendären Würste – von der klassischen Fränkischen bis zur edlen Trüffel-Variante für den Orient-Express. Es ist ein Ort voller Düfte, Gewürze und perfekter Rezepturen. Wenn Tony seine Züge fahren lässt, sorgt Tippi dafür, dass der Magen nicht zu kurz kommt. Denn eine gute Schienensaga braucht nicht nur gute Schienen, sondern auch eine gute Wurst.
Unsere Rituale im Chalet
Wenn wir zurückkehren, läuft das immer nach demselben, schönen Muster ab. Tippi öffnet die großen Glasfronten, um die frische Rhön-Luft hereinzulassen, während sie das Licht im Wohnzimmer justiert. Tony macht sich direkt an die Theke im Eisenbahnzimmer.
Auf dem Tisch breiten wir die Zugfahrpläne und Notizbücher aus. Der Kamin wird entzündet. Und während das Feuer knistert und die Gläser klirren, planen wir schon die nächste Route. Egaaal, wie weit weg es diesmal gehen soll – das Chalet wartet immer auf uns.
„Ein Zug nimmt uns mit in die weite Welt und zeigt uns tausend Gesichter. Aber erst, wenn wir die Tür zum Chalet öffnen, den Gin aus dem Regal nehmen und das Kaminfeuer knistert, wissen wir, wo wir wirklich zu Hause sind." — Tippi